Optimierung und Auslegung mit Modellen
Herstellerunabhängige, modellgestützte Bewertungen helfen, Betriebsdaten, Pumpenkennlinien, Lastprofile, Betriebsstrategien und technische Randbedingungen strukturiert zusammenzuführen – von der ersten Check-Analyse bis zur vertieften Systembetrachtung.
Drei mögliche Einstiege in die Modellbetrachtung stehen zur Verfügung: Check-Analyse, Systemoptimierung und Systemauslegung – je nach Datenlage, Fragestellung und Untersuchungstiefe.
Passenden Modellweg wählen
01
Check-Analyse - mit Modell A
Strukturierte Erstbewertung vorhandener Daten zur Einschätzung möglicher Potenziale und nächster Schritte
Zur Check-Analyse
02
Systemoptimierung - mit Modell B
Vertiefte Analyse und Modellierung zur Entwicklung und zum Vergleich technischer Lösungen und Betriebsstrategien
Zur Systemoptimierung
03
Systemauslegung - mit Modell C
Erweiterte Betrachtung einer ausgewählten Lösung und ihrer Randbedingungen – für Optimierung, Planung und Umsetzung
Zur Systemauslegung
Was entsteht daraus?
Die Modellbetrachtung hilft, Anlagen, Komponenten und Betriebsweisen besser zu analysieren, energetische Potenziale rechnerisch einzuordnen und nächste technische Schritte vorzubereiten. Das Ergebnis sind nachvollziehbare technische Grundlagen für Bewertung, Vergleich und Weiterentwicklung des betrachteten Pumpensystems.
Analyse und Modellbildung
Ableitung realer Betriebsbereiche aus Betriebsdaten, Kennlinien und Lastprofilen
Technische Auslegung
Festlegung von Pumpenkombinationen, Betriebsweisen und Randbedingungen für konkrete Aufgabenstellungen
Regelungslogik für die Umsetzung
Entwicklung von Steuerungsalgorithmen und Regelstrategien für die praktische Umsetzung
Unser Ansatz
Check-Analyse – mit Modell A
Die Check-Analyse ist der strukturierte Einstieg, wenn vorhandene Betriebs- und Energiedaten zunächst analysiert und bewertet werden sollen. Auf Basis zusammengefasster Daten zu Fördervolumen, Druckniveau, Pumpenbetrieb und Energiebedarf werden mögliche Einsparpotenziale und nächste technische Schritte sichtbar.
Systemoptimierung – mit Modell B
Systemoptimierung bildet Betriebsdaten, Lastprofile sowie das Verhalten vorgesehener Pumpensysteme und Komponenten ab – für die Auswahl sinnvoller technischer Lösungen. Sie unterstützt die Entwicklung und den Vergleich von Varianten und Betriebsstrategien – zur Bewertung der Energieeffizienz, für Investitionsentscheidungen und zur technischen Vorbereitung von Förderprojekten.
Systemauslegung – mit Modell C
Systemauslegung vertieft die Auslegung einer vorgeschlagenen Lösung und prüft ihre technischen Randbedingungen im Detail – zum Beispiel Frequenzgrenzen, Umschaltpunkte, NPSH-Reserve, Schalthäufigkeit und zulässige Betriebsbereiche. Dabei werden Pumpenkombinationen, Frequenzbetrieb, Lastfälle und Steuerungslogik eingehend untersucht – für optimierte Auslegung, Planungsvorbereitung, Anforderungen an die Steuerung und spätere Umsetzung.
Wie beginnt der jeweilige Modellweg?
Die drei Ebenen unterscheiden sich vor allem durch Datengrundlage, Fragestellung und Untersuchungstiefe
- Modell A: Der Einstieg erfolgt über eine thematische Check-Analyse-Seite. Dort wählen oder bestätigen Sie den passenden Anlagenbereich und geben vorhandene Betriebs- und Energiedaten ein.
Modell B: Die Systemoptimierung beginnt mit einer Anfrage und gemeinsamer Klärung der Datengrundlage. Dabei wird geprüft, ob eine vertiefte Modellbetrachtung mit Lastprofilen, Kennlinien oder Betriebsdaten sinnvoll möglich ist.
Modell C: Die Systemauslegung beginnt mit einer technischen Aufgabenklärung. Dabei wird geprüft, ob eine erweiterte Betrachtung der gewählten oder vorgeschlagenen Systemlösung sinnvoll möglich ist.
Noch unsicher? Anfrage frei formulieren
Wenn Sie noch nicht sicher sind, welcher Modellweg zu Ihrer Fragestellung passt, können Sie Ihre Anfrage auch frei formulieren. Beschreiben Sie kurz Ihre Anlage, vorhandene Daten und die gewünschte Tiefe der Betrachtung.
Wir prüfen die Anfrage und schlagen einen passenden Einstieg vor – Check-Analyse, Systemoptimierung oder Systemauslegung.
Was hilft für die erste Einordnung?
- Anlagenbereich oder Thema
- Ziel, Fragestellung oder beobachtetes Problem
- vorhandene Betriebs-, Mess- oder Energiedaten
- Angaben zu Pumpen, Förderhöhe, Druckniveau, Steuerung oder besonderen Randbedingungen